Bonboniere

Bonboniere und seine Geschichte

Die Bonboniere*, also ein kleines Geschenk, hat seine Wurzeln in der römischen Geschichte*. Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. beschreiben einige Schriften, die Familie Fabi, wie sie Köstlichkeiten aus mit Honig überzogenen Mandeln, den Gästen bei Hochzeitsmahlen oder wichtigen Ereignissen wie der Geburt eines Kindes angeboten haben. Den Bonboniere wurden eine glücksverheißende Bedeutung von Wohlstand und Frömmigkeit zugeschrieben.

Die Bonboniere von heute haben nichts mehr mit denen vergangener Zeiten gemeinsam.

Im Mittelalter waren die Bonboniere hauptsächlich aus mit Zucker überzogenen Koriandersamen gefüllt. Aus dieser Technik entstand der heutige Name „Confetto“ (Konfekt). Um den überzuckerten Koriander zu unterscheiden, wurde er einfach als „verpackter Koriander“ bezeichnet. Davon wird später das Substantiv „Confetto*“ (verpackt) abgeleitet. So wurde umfassend auf andere Produkte wie Mandeln, Haselnüsse, Konfetti usw. hingewiesen, die einen Zuckerüberzug hatten.

Um das Jahr 500, als die große kommerzielle Entwicklung mit dem Orient begann und der Handel mit Zuckerrohr florierte, begann die handwerkliche Herstellung von gezuckerten Mandeln. Unter Verwendung der Mandel „Pizzuta di Avola“, geschält und enthäutet, wurde sie bald zu einem Geschenk für Gäste der Oberschicht bei Hochzeitsempfängen.

Mit der Zeit wurden verschiedene Varianten* eingeführt oder sogar die Zuckermandel* durch Schokolade* oder Fruchtcremes ersetzt, um sie besser auf die Veranstaltung abzustimmen.

Die Bonboniere von Heute

Heute ist das ein großes Business geworden. Manch einer hat bestimmt schon die Geschäfte mit ihren bunten Auslagen gesehen, in denen kein Geschenk dem anderen gleicht. Die verschiedenen Artikel sind nur Muster und sind nicht für den sofortigen Kauf bestimmt, sie dienen nur der Ansicht.

Aber, man darf nicht einfach das schenken was gefällt, es gibt Regelungen, die bestimmten Farben folgen. Zum Beispiel ist die Farbe weiß, die Farbe der Taufe, der Kommunion, der Hochzeit und der Diamantenen Hochzeit vorbehalten. Die Farbe rot gilt der Goldenen Hochzeit aber auch dem Studienabschluss. Jedoch unterscheiden sich die Symbole und auch die Materialien.

Heute sind die Bonboniere nicht mehr nur mit überzuckerten Mandeln* gefüllt. Im Winter, wenn die Temperaturen es zulassen sind sie auch gerne mit Schokolade gefüllt.

Früher hatte sogar die Anzahl der gezuckerten Mandeln eine Bedeutung, heute ist diese nicht mehr so wichtig. Damals jedoch, waren fünf gezuckerte Mandeln in jeder Bonboniere. Jede Mandel hatte eine Bedeutung: Gesundheit, Glück, Fruchtbarkeit, Reichtum und Langlebigkeit.

Diese Tradition, auch wenn sie schon Uralt ist, lebt heute noch genau so weiter. Bei jeder Geburt, Hochzeit oder sonstiger Feierlicht sind auch heute noch die Bonboniere ein beliebtes Geschenk für Gäste.

Im Schnitt kostet eine Bonboniere 10 Euro. Wenn Sie einen Hauch von Sizilien nach Deutschland holen möchten und auch einmal ein kleines Geschenk Ihren Gästen zur Erinnerung an ein Fest mitgeben möchten, dann können Sie sich gerne an die Firma R.M.D. Didi Girolamo Mario & C. Snc, Lungo Mare Biscione, Petrosino, TP 91020, Italien, Telefon +390923985307, wenden. Sie bespricht gerne Ihre Wünsche mit Ihnen.

Übrigens:

Der Begriff „Bomboniera“ hat auch eine alternative Bedeutung: Er bedeutet auch etwas anderes, nämlich eine gemütliche und anmutige Umgebung. Beispiel: Die Aussage „Diese Wohnung ist eine Bonboniere“, also eine schnuckelige, süße kleine Wohnung. Der Begriff wird nicht nur für Immobilien verwendet, sondern auch für Objekte mit den gleichen Eigenschaften wie eine Bonboniere, also für etwas das eingepackt ist, oder süß/goldig.

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