Sizilianisches Karnelvalsgebäck

Auch auf Sizilien wird Karneval gefeiert. In meiner Gegend zwar nicht so, wie ich es aus dem Süden von Deutschland kenne, aber es wird gefeiert. Mitte Februar wird es in diesem Jahr einen Karnevalsumzug geben, aber darüber werde ich dann extra berichten.

Was es in jedem Fall vorher schon gibt, dass ist ein typisches Faschingsgebäck. Wie üblich, sind die Gebäckvariationen in Form und Rezept, abhängig von der Region. Hier im Westen gibt es einpaar verschiedene Versionen, aber die wohl bekanntesten, dass sind die so genannten Chiacchiere. Chiacchierare heißt so viel wie Unterhaltung oder ein „Schwätzle“ wie man es im schwäbischen sagt.

Passend zur Jahreszeit möchte ich heute das Rezept der Chiacchiere vorstellen:

Zutaten:
1 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Anislikör (zum Beispiel Sambuca)
1 Esslöffel Öl
etwas abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Prise Salz
140 g Mehl

Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung:
Alle Zutaten, bis auf den Puderzucker, miteinander verkneten und zwar so lange, bis der Teig nicht mehr klebrig ist. Eventuell noch etwas Mehl unterkneten, je nachdem wie groß die Esslöffel sind. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig zu einem Rechteck mit einer Stärke von ca. 2 mm ausrollen. Mit einem Teigrad den Teig in Streifen schneiden:

Der ausgerollte und in Streifen geschnittene Teig für die Chiacchiere

Wer kein Teigrad hat, so wie ich, der macht das mit einem Messer. Allerdings bleibt der Teig immer etwas am Messer kleben, aber es geht.

Anschließend die Teigstücke in heißem Öl frittieren. Da wir hier ja im Herbst Olivenöl gemacht haben, verwende ich natürlich das gesunde Olivenöl. Es wirkt sich in keinem Fall nachteilig auf den Geschmack aus, sondern gibt dem Gebäck einen eher typischen Geschmack.

Die Teigstücke auf jeder Seite im Fett hellbraun backen, aus dem Öl nehmen und anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und voilà, hier sind schon die leckeren Chiacchiere:Frittierte und mit Puderzucker bestäubte Chiacchiere

Die Chiachiere können regional auch etwas anders aussehen, zum Beispiel mit einem langen Längsschnitt in der Mitte, aber egal wie, warm gegessen sind sie jedenfalls am Besten.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.