Ruhig, verkehrsarm und reizvoll, so zeigt sich das Gebiet hinter dem Ort von Salina Grande. Einfach toll um sich zu entspannen.
Es ist ein bisschen irreführend, denn der Name Salina Grande bezieht sich auf einen kleinen Ort der zu Trapani gehört, genauso wie auf Salinen die zum Ort Salina Grande gehören.
Der Ort Salina Grande ist etwa 7 km von der Stadt Trapani entfernt und ist jetzt wirklich nichts Besonderes. Es ist ein kleiner Teilort, der zur Stadt Trapani gehört und wie so viele Ortschaften auf Sizilien sich damit begnügt, dass die Häuser an der Hauptstraße entlang gebaut sind.
Aber, und jetzt kommt ein großes Aber, denn Salina Grande zusammen mit Arcieri – Isolotto bieten abseits der Hauptstraße eine schöne und fast unberührte Natur. Das Gebiet bis zum Meer ist durchzogen mit Salinen. Die meisten davon sind noch in Betrieb. Heute geht es aber nicht um die Salzgewinnung und die Salinen an sich, sondern um genau dieses Gebiet.
Über die Salzgewinnung habe ich bereits in Beitrag über die Salinen von Marsala geschrieben.
Wer an einer Führung durch die Salinen interessiert ist, der sollte einmal die Salinen der Familie Culcasi besichtigen, denn hier wird mit Leidenschaft über die Salzgewinnung gesprochen.
Die Ursprünge der Saline von Salina Grande
Man weiß nicht genau, wo die Ursprünge der Saline von Salina Grande sind und von wem die Saline erbaut wurde. Die ersten Erzählungen stammen um die Mitte des 14. JH. Es wird heute noch Vollsalz hergestellt, das bedeutet, dass es sich um ein natürliches Salz handelt, dass noch von Hand geerntet wird.
Was macht das Gebiet hinter Salina Grande so besonders?
Das Gebiet hinter dem Ort Salina Grande mit dem Teilort Arcieri – Isolotto ist auf den ersten Blick unscheinbar. Wer aber sein Auto am Straßenrand abstellt und einen Spaziergang durch die Salinen und durch die Straßen macht, der wird feststellen, dass hier wenige Autos fahren, dass sich in den Salinen Flamingos und zahlreiche andere Vogelarten tummeln.
Es ist schön hier, ob mit oder ohne Hund, mit oder ohne Fahrrad. Fern ab von jeglicher störender Musik kann man hier seinen Gedanken nachhängen, die Ruhe genießen und einfach Sizilien abseits vom Tummel genießen und erleben.
Bis zum Meer kommt man an einer alten Marmorfabrik vorbei, die nicht mehr betrieben wird und an Plätzen auf denen Boote auf dem Trockenen stehen, sowie einem Bootsverleih. Wer es bis hier her geschafft hat, der muss nur noch ein bisschen weiter gehen, dann gelangt er an einen winzig kleinen Hafen, an dem es auch, wie soll es anders sein, eine Bar gibt.
Von hier aus hat man bei klarem Wetter eine tolle Sicht auf die vorgelagerten Inseln Marettimo, Favignana und Levanzo. Wer noch den Sonnenuntergang abwarten möchte, der kann davon noch ein tolles Bild in Orange an alle Daheimgebliebenen schicken.











