Museum Pepoli in Trapani

Das Museum Pepoli in Trapani ist bekannt, vor allem durch seine große Sammlung an Trapanesischen Korallen.

Vor mehr als 10 Jahren habe ich bereits einmal das Museum Pepoli besucht. Die Fotos sind schon lange im Nirvana verschwunden und deshalb war es Zeit zu schauen, ob es etwas Neues zu bestaunen gibt.

Über das Museum Pepoli in Trapani

Das Museum wurde 1909 auf Initiative des Grafen Agostino Pepoli gegründet, der der Stadt seine umfangreiche Kunstsammlung schenkte. Die dort aufbewahrten Werke erzählen die künstlerische und kulturelle Geschichte von Trapani und seiner Umgebung seit der Antike bis ins 20. Jahrhundert; besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche Sammlung von Korallen aus Trapani.

Der gesamte Museumsbereich erstreckt sich innerhalb des großen Gebäudes, das einst Sitz des Karmeliterklosters war. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde in den folgenden Jahrhunderten grundlegend umgebaut. Besonders beeindruckend ist der Renaissance-Kreuzgang mit doppelter Loggia direkt im Eingang des Museums. Im Museum darf die prächtige Treppe (um 1636), die Francesco Marchisi zugeschrieben wird, bestaunt werden.

Der Rundgang

In Trapani und Marsala, sowie auf den Inseln Favignana und Marettimo werden sehr oft Filme gedreht. Dafür werden dann bestimmte Bereiche abgesperrt um von Neugierigen und Touristen nicht gestört zu werden. So auch bei meinem Besuch. Deswegen ist der untere Bereich des Museums wegen Dreharbeiten gesperrt. Auf Nachfrage wird der Eintrittspreis trotz verminderter Ausstellungsfläche nicht reduziert, 8,00 € sind fällig, so oder so.

So bleibt mir nur das Beschreiten der bombastischen Marmortreppe, um im oberen Stockwerk die Ausstellung zu bestaunen.

Was sehr nervig ist, das sind diese Aufpasser, die bei jedem Themenwechsel in einer Ecke herumlungern. Es gibt die, die in ihr Handy versunken sind und die, die mir auf Schritt und Tritt folgen. Als ob ich ein Bild mit Maßen von 4 x 6 Meter in meine Handtasche stopfen könnte. Da ich wie immer, kurz nach der Öffnungszeit anwesend bin, gibt es noch keine anderen Besucher die auf meinen Bildern stören könnten, aber leider auch niemand, den der Wächter sonst noch “betreuen” könnte.

So laufe ich durch die verschiedenen Abteilungen und stelle fest, dass es im Prinzip immer noch die gleichen Dinge sind, die ausgestellt werden, denn der Staub liegt dick auf den Kunstobjekten. Eine Neuheit ist mir allerdings aufgefallen, das ist die Ausstellung über die Keramik, die vom 17. Jahrhundert bis in die Neuzeit reicht.

Wer noch nie das Museum Pepoli besucht hat, der sollte es nicht versäumen, bei einem Besuch in Trapani einmal vorbeizuschauen.

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