Normannenbogen in Mazara del Vallo

Viel ist nicht mehr übrig vom Normannenbogen in Mazara, aber dennoch bleibt es ein Wahrzeichen einer großen Befestigungsanlage mit der Mazara del Vallo verteidigt wurde.

Geschichte

Die Stadt Mazara del Vallo wurde nach etwa drei Jahrhunderten islamischer Herrschaft im Jahr 1072 von den Normannen erobert. Unter den neuen Eroberern wurde die Stadt mit einer Stadtmauer, die mit Türmen versehen war, umgeben. Dazu ließ der Graf Ruggero auch eine Burg errichten, die Normannenburg.

Die Normannenburg

Von der Normannenburg ist heute nichts mehr übrig. Sie hatte eine rechteckige Form, deren Längsseiten parallel zum Strand verliefen, und nahm einen Teil der heutigen Villa Olanda ein. Zum Meer hin erhob sich damals die Burg, um schon von Weitem herannahende Schiffe erspähen zu können. Der Sockel dieser hohen und abfallenden Mauer stand im Meer und wurde vom Wasser umspült.

Im Jahr 1515 wurde die Burg als Gefängnis genutzt, obwohl sie teilweise bereits verfallen war. Die Stadtmauer umschloss das damalige historische Zentrum.

Heute ist dort, wo einst die Mauer entlang lief nichts mehr zu sehen. Geblieben ist ein Sandstrand und die Straße, die an der Küste entlang führt, gesäumt von Parkplätzen und einem Radweg.

Der Normannenbogen

Wie auf dem Foto zu sehen ist, besteht der Normannenbogen aus zwei ineinander greifenden Bögen. Der ursprüngliche Spitzbogen wurde mit einem Rundbogen verkleinert, um die Breite des Eingangs zu verringern. Was die Bewachung des Eingangs zum historischen Zentrum vereinfachte.

Der Normannenbogen ist das letzte Überbleibsel der normannischen Befestigungsanlagen, die einst die Stadt Mazara del Vallo verteidigten. Vielleicht ist dieser Überrest der an der Piazza Mokarta zu finden ist, zusammen mit dem Tanzenden Satyr das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt.

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